Kurse
Allgemeine Themenschwerpunkte: (variieren von Anfänger bis Fortgeschrittenenkursen)
Grundlagen der chinesischen Philosophie
Tai-Chi - Übungen
Pa Tuan Chin (8 Brokat)
Peking - Form (Yang - Stil)
Qi Gong - Übungen
Körpererfahrung und Körperstrukturarbeit:
Grundelemente vom richtigen Stehen und BewegenÖkonomisches Verhalten in der Bewegung wieder entdecken und im Alltag nutzen Sensibilisierung der KörperwahrnehmungAlte Haltungs- und Verhaltensmuster erkennen und auflösenLernen, die eigenen Grenzen zu spüren und sich innerhalb dieser Grenzen zu bewegen und wohlzufühlenKräftigung von Muskeln, Sehnen und Nervenbahnen
Funktionsgymnastik, Schwerpunkt: Bauch, Rücken, Schulter, Hals Beckenbodenmuskeltraining Koordination - und Gleichgewicht Hara - Bewußtseinsschulung Zentrierung Atemübungen
Entspannungsübungen mit Hilfe von Techniken wie: Feldenkrais, Alexandertechnik, Progressive Entspannung nach Jacobsen usw.
Konzentration - Achtsamkeit - Meditation
Zur Achtsamkeit:
Das Ziel:Achtsamkeit - der Weg: Tai Chi
Wissenschaftliche Begründung der heilenden Kraft der Achtsamkeit (Prof. Jon Kabat-Zinn)
Der aktive Lebensprozess wird genährt durch einen stetigen Lernprozess.
Einen aktiven Lernprozess gibt es nur dann, wenn ein aktives Lernen stattfindet.
Lernen bedeutet nicht, die Fähigkeit, etwas wieder zu geben, sondern die Umsetzung der neu gewonnenen Informationen (Erkenntnis) im Lebensprozess. Einfließen lassen in den täglichen Lebensabläufen.
Das bloße Befolgen von Instruktionen ist kein wirkliches Lernen. Es ist ein reiner äußerer Vorgang, der nicht die heilende Kraft der Achtsamkeit aktiviert.
Wirkliches Lernen hat damit wenig zu tun.
Kein Lernen, kein aktives Leben.
Die Grundvoraussetzung dafür, dass überhaupt gelernt wird, ist
" ein offener Geist, der willens ist, zu sehen und zu lernen.
Erst dann können Veränderungen stattfinden.
Die Praxis der Achtsamkeit durchdringt alle Bereiche des Lebens, das ganze Sein.
Lebendiges Leben, Erkenntnis, Entwicklung, wachsen.
Einfach nur die Meditationshaltung einzunehmen, eine Kassette laufen zu lassen und zu
erwarten, nun werde sich von selbst etwas tun, ist der falsche Weg.
" Die innere Einstellung des Menschen ist von grundlegender Bedeutung für die Praxis der Achtsamkeit.
Die innere Einstellung ist gewissermaßen wie die Erde, in die man den Samen der Achtsamkeit legt.
Die Achtsamkeit ist das Fundament, auf dem man die Fähigkeit entwickeln kann,
" die Gedanken zu beruhigen,
" den Körper zu entspannen,
" sich zu konzentrieren
" und klarer zu sehen und zu denken.
Ist die Erde allerdings trocken, das heißt, wenn Sie ohne rechten Enthusiasmus an die Sache herangehen, wird es schwierig sein, innere Ruhe und Entspannung zu erfahren.
Andererseits lässt Entspannung sich nicht erzwingen, und auch die verkrampfte Erwartung, es müsse Außerordentliches geschehen, wird keine andere Wirkung zeigen.
Außer der Schlussfolgerung, dass das Meditieren eben nicht funktioniert, zu mindest nicht in Ihrem Fall.
Wir müssen also den Vorgang des Lernens neu beleuchten.
In uns ist die Überzeugung, genau zu wissen, was wir brauchen, sehr tief verwurzelt.
Deshalb laufen wir Gefahr, alles unseren Wünschen entsprechend manipulieren zu wollen.
Diese Überzeugung steht im Widerspruch zur inneren Arbeit der Achtsamkeit.
Achtsam zu sein heißt,
" ständig wachen Geistes,
" ständig aufmerksam zu sein,
um die Dinge so sehen zu können, wie sie sind.
Wir brauchen nicht einzugreifen, um sie zu ändern.
So sind die Ursachen für eine Heilung
" Offenheit und
" Akzeptanz,
das heißt ein Einstimmen auf
" das Ganz-Sein und
" die feinen inneren Zusammenhänge.
Keins von beiden lässt sich erzwingen.
Auch zum Einschlafen braucht man die richtigen Umstände. Man kann versuchen, sie zu schaffen, muss dann aber loslassen.
Das gleiche Prinzip gilt für die Entspannung. Jeder Versuch, sie erzwingen zu wollen, führt unweigerlich zu weiteren Spannungen und Stress.
Auch wenn Sie in dem Glauben meditieren, dass es doch nichts nützt, geben Sie sich selbst schlechte Karten. Denn sobald Sie den vertrauten Schmerz der irgendein Unbehagen verspüren, werden sie sich in dieser Überzeugung bestätigt fühlen.
Vielleicht geben Sie sich auch noch selbst die Schuld daran - "Ich kann mich eben nicht gut genug konzentrieren" - und lassen die ganze Sache wieder fallen.
Andererseits, selbst wenn Sie die Meditationspraxis mit der ehrlichen Überzeugung beginnen, dass es genau das Richtige für Sie sei, werden Sie wahrscheinlich ebenfalls eine Enttäuschung erleben.
Wenn Sie nämlich nach einiger Zeit herausfinden,
" dass Sie immer noch dieselbe Person sind wie vorher und
" dass der Weg, der vor Ihnen liegt, viel harte Arbeit erfordert und
" es mit dem bloßen romantischen Glauben an den Wert der Meditation oder Entspannung nicht getan ist.
So versetzt dies der anfänglichen Begeisterung einen schweren Dämpfer.
Menschen mit einer skeptischen, aber offenen Grundeinstellung haben die wenigsten Probleme. Sie haben zwar ihre Zweifel, sind aber bereit, ihr Bestes zu tun und sich selbst und der Sache eine faire Chance einzuräumen.
Die Einstellung, mit der man die Praxis der Achtsamkeit beginnt, bestimmt also weitgehend, welchen Langzeitwert sie für einen hat.
Deshalb wird man von der Meditation dann am meisten profitieren,
" wenn man ganz bestimmte innere Einstellungen entwickelt, die dazu angetan sind, uns den Sinn der Meditation ins Bewusstsein zu rufen und helfen,
" die Energien gezielt für inneres Wachstum und Heilung einzusetzen.
Zu der Achtsamkeitsmeditation gehören sieben Faktoren:
1. Nicht- Beurteilen; 2. Geduld; 3. Den Geist des Anfängers bewahren; 4. Vertrauen; 5. Nicht-Greifen; 6. Akzeptanz; 7. Loslassen.
Diese Einstellungen werden während der Meditation bewusst entwickelt. Sie sind voneinander abhängig. Die Arbeit an einer Einstellung führt unweigerlich zu den anderen sechs. Gemeinsam bilden sie die Grundlage der Meditationspraxis. Sie bilden das Fundament, das nur dann Bestand hat, wenn es regelmäßig geübt wird und dabei von Zeit zu Zeit zu überprüft wird.
Dann können sich in der Praxis die Einstellungen allmählich entwickeln und vertiefen.
Zum Problem Gewohnheiten:
Um Distanz zu seinen Gewohnheiten zu gewinnen, muss man bisweilen bewusst innehalten:
" bei der Wahrnehmung eines Objekts,
" in der Erfassung eines Gedankens, einer Absicht,
" im Zuge der Wahrnehmung eines Gefühls und
" bei der Ausführung einer Handlung.
Ein solches Innehalten ist nur möglich, wenn Sie sich während der Meditation im Alltag gelegentlich eine Verlangsamung Ihres Denkens und Handelns auferlegen.
Indem Sie dies tun, gelingt es Ihnen auch, sich körperlich und geistig zu entspannen.
Warum wird von vielen Menschen das richtige Begonnen, aber dann nicht mehr durchgehalten?
Abbruch vor dem endgültigen Aufbau.
Gründe:
" Fehlende Antriebsenergie
" Die Macht der Gewohnheit
" Fehlende Offenheit
" Fehlende Akzeptanz
" Erfolgsdruck
" Fehlende Achtsamkeit
" Nicht loslassen können
" Zu Selbstkritisch
" neurologische Linkslastigkeit
Wie löse ich die vorgenannten Gründe auf?
" Energie mehren
" Sich von der Macht der Gewohnheit befreien
" Sich öffnen
" Sich akzeptieren
" Sich nicht unter Erfolgsdruck setzen
" Sich in der Achtsamkeit üben
" Loslassen und verzeihen
" Sich lieben können, auch ohne eine Leistung erbracht zu haben
" Die Sinne schulen
Erst durch Dein regelmäßiges Tun wird Dein Wissen lebendig und damit wirksam.
Zurück zum aktiven, natürlichem Leben ist jedem gegeben.